MBK Rinnerberger: Von der Schlosserei zum innovativen Automatisierungsspezialisten

MBK Rinnerberger: Von der Schlosserei zum innovativen Automatisierungsspezialisten

Was 1980 als Schlosserei in einem historischen Gutshof in Schlierbach begann, ist fast 40 Jahre später zu einem innovativen Unternehmen im Bereich Maschinenbau-Automatisierung geworden. Die MBK Rinnerberger GmbH hat expandiert, ein neues Betriebsgebäude in Inzersdorf bezogen, von zwölf auf 29 Mitarbeiter aufgestockt und sogar ein Tochterunternehmen – die MBK Automation GmbH – gegründet.

International wettbewerbsfähig
„Wir sind stark gewachsen“, freut sich Inhaber und Geschäftsführer Ing. Robert Rinnerberger, „dank der professionellen Beratung der Standortagentur Business Upper Austria haben wir jetzt wieder eine Zukunftsperspektive, die uns gegenüber der stärker werdenden globalen Konkurrenz auf Jahrzehnte wettbewerbsfähig macht.“ Der gelernte Werkzeugmacher legte 2011 den Grundstein für den Familienbetrieb in seiner jetzigen Form. Nach der Abend-HTL für Automatisierungstechnik spezialisierte sich Rinnerberger auf Komplettlösungen für den Maschinenbau und die industrielle Lohnfertigung. Zu den Stärken des Unternehmens zählen Plasma- und Brennschnitttechnologie für Rohre und Bleche sowie Schweißkonstruktionen, die im brandneuen Firmengebäude mechanisch gefertigt und nun auch im Haus lackiert werden. Zu den Meilensteinen im Unternehmen zählen der Auftrag für Vakuum- und Sprüheinheiten für die weltgrößte Großrohrextrusionsanlage.

Erfolgreiche Investitionsberatung
Vor drei Jahren war das Unternehmen schließlich auf 29 Mitarbeiter gewachsen, die 2,9 Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten. Für den Unternehmer war nun klar: Das Betriebsgebäude ist den Anforderungen nicht mehr gewachsen und nicht mehr zeitgemäß. Die Suche nach einem Grundstück für einen Neubau begann. „Ich war immer auf der Suche nach innovativen Geschäftsfeldern“, erzählt Rinnerberger, „und nach Partnern, die mir bei strategischen Entscheidungen oder der Standortentwicklung weiterhelfen können.“ In dieser Phase kam der Kontakt zum Investorenservice der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria zustande. Berater Rainer Edelsbrunner unterstützte MBK Rinnerberger bei der Grundstücksauswahl und beim Bauverfahren. „Er hatte die Einreichfristen und Termine immer im Auge und sorgte dafür, dass wir auch das Förderansuchen rechtzeitig einreichten“, sagt Rinnerberger, „der kompetente, unabhängige Berater traf immer die bestmöglichen Entscheidungen für unser Unternehmen.“

Übersiedlung nach kurzer Bauzeit
Rinnerberger nahm die komplette Beratungs-Palette der Standortagentur für sein Investitionsvorhaben in Anspruch und bekam auch eine Investitionsförderung zugesprochen. Nach nur einem Jahr Bauzeit bezog die MBK Rinnerberger GmbH im Februar 2019 das neue Betriebsgebäude. In die 1.800 m2 große Produktionshalle mit Lackiereinheit und das 460 m2 große Bürogebäude mit Magazin sowie das Grundstück investierte der Familienbetrieb drei Millionen Euro. Nun traute sich der Unternehmer über das nächste Projekt. Gemeinsam mit seinem Partner Stefan Hackl hatte Rinnerberger die Idee, eine intelligente Richtmaschine zu entwickeln. Stefan Hackl ist durch seine langjährige Erfahrung in der Automatisierungs- und Mess-/Richttechnik das technische Mastermind hinter dem neuen Vorhaben und verantwortet neben Robert Rinnerberger daher auch die Geschäftsführung in dem für das Forschungsprojekt neu gegründeten Tochterunternehmen MBK Automation GmbH.

Forschungspartner gefunden
Also brachte Investitionsberater Edelsbrunner den Unternehmer mit der Forschungs- und Innovationsförderberatung der Business Upper Austria zusammen. „Um Innovationen umzusetzen, braucht es nicht nur die Idee, sondern noch viele andere Parameter bis zur Marktreife“, betont der Ingenieur, „dabei hilft das Beraterteam von Business Upper Austria mit seiner unabhängigen Außensicht.“ Über das vom Land OÖ und der WKOÖ finanzierte Technologie- und Innovations-Management (TIM) beriet Daniel Födinger umfassend zu Forschungsförderungen und initiierte die Kooperation mit einer passenden Forschungseinrichtung. Als Forschungspartner wurde das COMET-Kompetenzzentrum SCCH, die Software Competence Center Hagenberg GmbH, gewonnen. Business Upper Austria Patentexperte Dr. Udo Gennari führte eine Patenrecherche durch.

Erfolgreiche Förderberatung
Der TIM-Berater unterstützte beim Erstellen und beim Überführen des Projektkonzepts in einen einreichfertigen Förderantrag, der Ende Juli im FFG Basisprogramm als Produktentwicklung im Automatisierungsbereich für Werkzeugmaschinen erfolgreich eingereicht wurde. Ende Oktober erhielt MBK Rinnerberger die Förderzusage. 70 Prozent der Projektkosten werden nun von der FFG und der Forschungsförderung des Landes OÖ gefördert. Zusätzlich erhält Rinnerberger von der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) eine Förderung für die Projektvorbereitungskosten bis zum Einreichen des Basisprogrammantrags.

Firmengründung und weitere Expansion
„Ohne die umfangreiche Beratung durch Business Upper Austria und die Förderzusagen hätten wir uns das Entwicklungsprojekt niemals leisten können“, betont Rinnerberger, „wir sind den Beratern und Experten der Standortagentur daher zu großem Dank verpflichtet!“ Da mittlerweile schon wieder eine Erweiterung geplant ist, beraten die Experten der Standortagentur weiter. Das Tochterunternehmen MBK Automation GmbH ist wie die Mutter MBK Rinnerberger GmbH mittlerweile auch Partner im Mechatronik-Cluster.

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